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RSSPrint

"Staatenlos im Nirgendwo"

Konzert für Klavier und Gesang 

mit Gottfried Eberle und Elisabeth Arend 

am Sonntag, 26. Mai 2019, um 17 Uhr im Gemeindesaal 

Was ist das für eine Erfahrung, das Exil?

„Staatenlos im Nirgendwo“  erinnert in Liedern und Texten an die vielen Schicksale deutscher Schriftsteller und Musiker, die Nazideutschland verlassen mussten, um eine Heimat in der Fremde zu suchen. Die unterschiedlichen Beiträge von u.a. Mascha Kalélo, Hans Sahl, Walter Mehring, Richard Heymann, Kurt Weill und Friedrich Holländer lassen ahnen, dass Emigration nicht allein das Verlassen eines Ortes, das Ankommen an einem anderen und das Sich-Einfinden-müssen in einer fremden neuen Welt bedeutet, sondern was sich „dazwischen“ abspielt.

 

Bert Brecht: Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten!
Das heißt doch: Auswanderer!
Aber wir wanderten doch nicht aus nach freiem Entschluss, wählend ein anderes Land.
Wanderten wir doch auch nicht ein in ein Land, um dort zu bleiben.
Womöglich für immer, sondern wir flohen. Vertriebene sind wir, Verbannte.

Letzte Änderung am: 13.05.2019